13.12.2013

IT-Sicherheitsworkshop für Rechtsanwälte in Bonn

Termin: 13.12.2013 in Bonn

Veranstalter: Bonner AnwaltVerein e.V. / Deutscher Anwaltverein / DAVIT in Zusammenarbeit mit Deutschland sicher im Netz e.V.

Ort und Uhrzeit:

Günnewig Hotel Bristol
Prinz-Albert Str. 2
53113 Bonn
14:00 – 17:00 Uhr

Inhalt der Workshops:

Der Workshop greift das Thema IT-Sicherheit in zwei Richtungen auf. Zum einen geht es um die Sensibilisierung hinsichtlich der besonderen Verantwortung der Berufsträger für Datenschutz und Datensicherheit im Kontext des Mandatsgeheimnisses. Da es eine Vielzahl elektronischer Kommunikationsschnittstellen der Kanzlei gibt – zu Mandanten, Gegnern, Gerichten, Behörden, Versicherungen – und anwaltliches Arbeiten auch ein hohes Maß an Mobilität gewonnen hat, werden besonders Maßnahmen für mehr Sicherheit in der Kommunikation erläutert. Für die Mandanten bringt dies den Mehrwert, dass der Anwalt den Anstoß gibt, über die Prozesse rund um IT-Sicherheit im Unternehmen des Mandanten nachzudenken. Kenntnis von den drohenden Gefahren versetzt den anwaltlichen Berater in die Lage, Risiken für Know-How und das Geschäftsmodell des Mandanten zu erkennen und ggf. rechtzeitig an technische, organisatorische und rechtliche Experten zu verweisen. Entsprechendes Informationsmaterial erhalten die Teilnehmer ebenfalls bei diesem Workshop.

Ergänzende Informationen:

Eine aktuelle Studie von Deutschland sicher im Netz e.V. zeigt, dass die Sicherheit bei der Kommunikation über E-Mail und mobile Geräte bei vielen Mittelständlern nicht im Fokus der Aufmerksamkeit steht. Dies gilt auch für die Vergabe von Nutzerrechten. Darüber hinaus nehmen Computerkriminalität und Wirtschaftsspionage zu – gerade zum Nachteil des Mittelstands. Rechtsanwältinnen und Rechtsanwälte können dabei helfen diesen Gefahren vorzubeugen und das Thema IT-Sicherheit stärker ins Bewusstsein zu rücken.

Entscheidend bei dem Brückenbauer-Ansatz ist: Anwälte sind keine Berater für IT-Sicherheitsfragen und sollen es auch nicht werden. Jedoch arbeiten sie selbst in mittelständischen Strukturen und gehen täglich mit sensiblen Daten um – beispielsweise mit Personenbezug. Daher wissen sie, wo die IT-Sicherheitsrisiken liegen. Zudem haben sie einen direkten Zugang zum Unternehmenschef und gelten als vertrauenswürdig und fachkompetent. Diese Kriterien zeichnen sie als ideale Multiplikatoren aus. Wenn sie als Vertrauensperson und kompetente Ansprechpartner den Chef persönlich für IT-Sicherheit sensibilisieren, hat das Gewicht.

Über die Task Force:

Die Veranstaltung wird durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie gefördert und im Rahmen der Task Force „IT-Sicherheit in der Wirtschaft – Mehrwert und Schutz für Rechner“ angeboten. Das Projekt mit dem Titel „Freie Berufe als Brückenbauer für IT-Sicherheit“ wird von Deutschland sicher im Netz e.V. (DsiN) durchgeführt und aktiv von folgenden Partnern unterstützt: Bundessteuerberaterkammer, Bundesverband der Freien Berufe, Bundesverband Deutscher Unternehmensberater, DATEV, Deutscher Anwaltverein, Deutscher Steuerberaterverband, Deutsches Institut für Interne Revision, Institut der Wirtschaftsprüfer in Deutschland und NIFIS.

Die Task Force „IT-Sicherheit in der Wirtschaft“ ist eine Initiative des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie, die gemeinsam mit IT-Sicherheitsexperten aus Wissenschaft, Wirtschaft und Verwaltung vor allem kleine und mittelständische Unternehmen für IT-Sicherheit sensibilisieren und dabei unterstützen will, die Sicherheit der IKT-Systeme zu verbessern. Weitere Informationen zur Task Force und ihren Angeboten sind unter: www.it-sicherheit-in-der-wirtschaft.de abrufbar.

Anmeldung:

Verbindliche Anmeldung zum
Workshop bitte per E-Mail an
den Bonner AnwaltVerein:
bonneranwaltverein@t-online.de

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