EU: Kommission unterbreitet Lösungsvorschläge für Big Data

ZD-Aktuell 2014, 04232


Die EU-Kommission hat Lösungen vorgeschlagen, wie die EU das Potenzial der Datenmassen (Big Data) besser nutzen kann. Es sei an der Zeit, sich auf die positiven Aspekte von Big Data zu konzentrieren.

Bei den öffentlichen Konsultationen zu Big Data wurden Probleme, wie der Mangel an grenzüberschreitender Koordinierung, fehlende fachliche Kompetenz, unzureichende Infrastruktur, zu geringe Finanzierungsmöglichkeiten und zersplitterte, komplexe rechtliche Rahmenbedingungen, ermittelt.

Die wichtigsten vorgestellten Lösungsvorschläge betreffen:

# Eine öffentlich-private Partnerschaft, die revolutionäre Big Data-Projekte u.a. in der personalisierten Medizin und der Nahrungsmittellogistik finanziert,

# Schaffung eines Inkubators für offene Daten (i.R.d. Forschungsprogramms Horizont 2020), um KMUs zu helfen, datengesteuerte Lieferketten aufzubauen und das Cloud Computing intensiver zu nutzen,

# neue Vorschriften über das Eigentum an Daten und die Haftung für die Bereitstellung von Informationen bei Daten, die im „Internet der Dinge“ erfasst werden (Maschine-Maschine-Kommunikation),

# Aufstellung von Normen für Daten und Ermittlung potenzieller Defizite,

# Einrichtung von Exzellenzzentren für Hochleistungsrechnen zur Erhöhung der Anzahl der Datenspezialisten in Europa,

# Schaffung eines Netzes von Rechenzentren in verschiedenen Mitgliedstaaten.


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