EBA: Warnung vor Bitcoins

MMR-Aktuell 2014, 359987


Die europäische Bankenaufsicht (European Banking Authority - EBA) warnte in einer u.a. an die EU-Kommission, das Parlament und den Rat gerichteten Stellungnahme vor den Gefahren virtueller Währungen wie Bitcoins.

Banken und Finanzinstitutionen sollten nach Ansicht der EBA virtuelle Währung weder kaufen noch halten oder sie verkaufen, bis eine länderübergreifende Regulierung geschaffen sei. Gemeinsam mit anderen europäischen Institutionen, wie der Europäischen Zentralbank (EZB) und der European Securities and Markets Authority (ESMA) folgerte die EBA, dass, obgleich es einige Vorteile bei virtueller Währung gebe, die Risiken überwögen.

 

Die EBA hob mehr als 70 verschiedene Risiken virtueller Währungen hervor, die Verbraucher, Marktteilnehmer und auch das aktuelle Finanzsystem beeinträchtigen könnten. U.a. wird wegen der Anonymität der Nutzer auf das Geldwäscherisiko, das dezentrale Mining und das erhöhte Manipulationspotenzial verwiesen. Die EBA fordert zahlreiche regulatorische Maßnahmen, die die Kapitalausstattung für Firmen am Kryptogeldmarkt und Aufsichtsbehörden betreffen, die für Prüfungen der Bestandteile einer virtuellen Währung wie etwa Protokoll und Zahlungsverzeichnis verantwortlich sein müssten.

 


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