BfDI: Ende-zu-Ende-Verschlüsselung bei E-Mail-Diensten soll Pflicht werden

ZD-Aktuell 2014, 04209


Die Bundesbeauftragte für den Datenschutz und die Informationsfreiheit (BfDI), Andrea Voßhoff, begrüßte in einer Mitteilung die Überlegungen der Bundesregierung, die Ende-zu-Ende-Verschlüsselung bei E-Mail-Diensten vorzuschreiben.

Nach Ansicht der BfDI wäre es ein echter Gewinn für den Datenschutz und eine deutliche Verbesserung der Vertraulichkeit der Kommunikation im Internet für alle Bürger in der EU, wenn diese Vorgaben bei den weiteren Gesprächen zur DS-GVO aufgenommen würden. Die BfDI unterstützt des Weiteren den Vorrang von sicheren und datenschutzfreundlichen Einstellungen (privacy by default) bei Internet-Diensten oder bei Anwendungen auf mobilen Geräten (Apps). Allerdings sollte hierbei beachtet werden, dass längst nicht jedes Verschlüsselungsverfahren für alle Anwendungszwecke geeignet ist. Eine wirksame Ende-zu-Ende-Verschlüsselung zwischen den beteiligten Kommunikationspartnern setze auch verlässliche Verfahren voraus.


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