Claus Kleber: „Meistens finde ich meine Interviews zu nett.“

Berlin (DAV). Von Barack Obama bis Mahmud Ahmadinedschad: heute-journal-Moderator Dr. Claus Kleber hat schon viele Berühmte und Mächtige befragt. Für einen besonders unnachgiebigen Gesprächspartner hält er sich dabei nicht. Das verriet Kleber im „Ortstermin“ der Deutschen Anwaltauskunft.


Ein Verhör im Stile eines Staatsanwalts sieht der promovierte Jurist Kleber auch gar nicht als Aufgabe eines Journalisten. Es sei durchaus möglich, die Phrasen und leeren Formulierungen von Politikern auf höfliche Weise zu durchbrechen, so Kleber – mit einer einfachen Frage: „Was heißt das?“

Sein Jurastudium und seine frühere Tätigkeit als Anwalt würden ihm trotzdem in seinem heutigen Beruf helfen, sagte der ZDF-Moderator. Schließlich sei das Aufklären komplizierter Sachverhalte ebenso die Aufgabe von Juristen wie von Journalisten.

Im „Rechtsbegriffe-Quiz“ bewies er dann, dass er sein juristisches Handwerk nicht verlernt hat: Zielsicher unterschied der Nachrichtenmann sämtliche echten und frei erfundenen Rechtsbegriffe, die Ortstermin-Moderator Swen Walentowski ihm vorlegte. Auch seinen persönlichen juristischen Lieblingsbegriff gab Claus Kleber preis. Er möge den Ausdruck „Treu und Glaube“ – wenngleich man damit als Jurist viel Schindluder treiben könne.

In der Videoreihe „Ortstermin“ präsentiert die Deutsche Anwaltauskunft regelmäßig Gespräche mit prominenten Gästen über Recht und Gerechtigkeit – an ungewöhnlichen Orten abseits von Kanzlei und Gerichtssaal

Sehen Sie hier das Video in voller Länge.


IT-Anwaltsuche