3. Satzungsversammlung: Endlich Non-legal-Outsourcing in BORA geregelt


Mit einem neuen § 2 der Berufsordnung für Rechtsanwälte (BORA) hat die 5. Satzungsversammlung nun im dritten Anlauf das Non-legal Outsourcing von Kanzleien berufsrechtlich geregelt. Ein Verstoß gegen die Verschwiegenheitspflichten von Anwältinnen und Anwälten liegt danach nicht vor, wenn die Einschaltung Dritter im Rahmen der Arbeitsabläufe der Kanzlei sozialadäquat ist. Die neue differenzierte Norm schafft deutlich mehr Rechtssicherheit für Anwältinnen und Anwälte und holt das Non-legal-Outsourcing von IT-Dienstleistern oder Aktenvernichtern aus der Grauzone heraus. Der vom Ausschuss 6 „Verschwiegenheit und Datenschutz“ vorgelegte Vorschlag fand mit 68 Ja-Stimmen bei sechs Nein-Stimmen und zwei Enthaltungen eine klare Mehrheit in der 7. Sitzung der Satzungsversammlung im November 2014.

Über alle Details der neuen Regelung berichtet das Anwaltsblatt unter www.anwaltsblatt.de. Dort finden Sie auch den Wortlaut der neuen Norm.


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